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Organisationsstrukturen

Idealerweise sollte die Organisationsstruktur eines Betriebs seine Geschäftsprozesse optimal unterstützen, und diese sollten sich aus der Unternehmensstrategie ableiten (structure follows process follows strategy).
An der notorischen Verletzung dieser Regel zeigt sich die Spannung zwischen betriebswirtschaftlicher und politischer Rationaliät besonders eindrücklich. Häufig folgt die Gliederung oder gar die Schaffung von Verwaltungseinheiten – wie auch von Bildungs- und Forschungsbetrieben – eher politischer Relevanz als betriebswirtschaftlicher Zweckmässigkeit. Ein transparentes methodisches Vorgehen unter neutraler, externer Moderation kann helfen, Fachlichkeit und Führbarkeit besser zu gewichten und gleichzeitig auf der politischen Ebene die Erfolgschancen zu verbessern.

Projektbeispiele

  • Neuorganisation der Strafverfolgung: Die Umsetzung der Eidgenössischen Strafprozessordnung erfordert in einem Kanton die grundlegende Neuorganisation aller in die Strafverfolgung involvierten Behörden. In einem breit abgestützten entscheidungsmethodischen Verfahren werden ganz unterschiedliche Strukturvarianten entwickelt und beurteilt. Die favorisierte Lösung findet nach intensiver politischer Diskussion parteiübergreifende Zustimmung und kann kosten- und fristgerecht umgesetzt werden.

  • Forschungserfolg mit Nebenwirkungen: Aus einer drittmittelfinanzierten Forschungsgruppe wird innert weniger Jahre ein international beachtetes Institut. Der starke Arbeits- und Personalzuwachs führt zu erheblichen internen Problemen und Konflikten. Wegen der hohen Auslastung fehlt es der Leitung aber an Zeit und Energie für das Überdenken und Anpassen der Strukturen. Der Beizug einer externen Beraterin hilft, mit der notwenidgen Verbindlichkeit und gleichzeitig wenig eigenem Zeitaufwand zu einer tragfähigen Aufbauorganisation zu kommen.